Carta Rallye 2018, Tag 10: Abschlussbericht
Die Gesamtergebnisse hingen gestern nicht wie üblich am Info-Board. Sie stehen auch noch nicht im Netz, werden aber demnächst sicher unter Carta Rallye abrufbar sein. Bei den SSVs jedenfalls belegten zwei Can-Am Maverick X3 die beiden vorderen Plätze. War vor zwei Jahren noch die damals neue Yamaha YXZ 1000 SS das Fahrzeug, das es zu schlagen gilt, so erscheint jetzt die X3 immer mehr das Maß der Dinge. Auf Schotter, so berichtet Adrian, sei mit der Yamaha gegen die schiere Power der X3 nichts zu machen. Allenfalls in den Dünen ließen sich mit fahrerischem Können und guter Navigation die 60 PS Leistungsunterschied kompensieren.
Carta Rallye 2018: Siegerehrung
Die Siegerehrung gestern war kurz, schmerzlos und komplett auf französisch, vielleicht weil die meisten Teilnehmer aus Frankreich kamen. Das anschließende Abschluss-Essen war weder feucht noch fröhlich, vielleicht weil es im Rallye-Hotel keinen Alkohol zu kaufen gab. Eine marokkanische Trommlertruppe gab ihr Bestes – vor fast leeren Stühlen.
Was bleibt von der Carta Rallye 2018? Fahrerisch sei die Veranstaltung absolut top, abwechslungsreich und auf jedem Untergrund absolut anspruchsvoll. Das hört man von allen Seiten. Anders die Navigation. Die fühlte sich anspruchsvoller an als sie tatsächlich war, sagen viele Navigatoren, was vor allem an häufig ungenauen Roadbooks lag.
Fazit
Unterm Strich fühlt sich die Rallye Carta ziemlich léger, manchmal sogar hemdsärmelig an. Das hat durchaus Charme. In vielen anderen Dingen, etwa bei der Teilnehmer-Orientierung und dem organisatorischen Drumherum, wie etwa der Zimmerbuchung, wirkt die Veranstaltung dagegen wie auf Sparflamme gekocht. Wer teilnehmen möchte tut gut daran, sich so weit wie möglich selbst zu organisieren. kku
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